Die 7 häufigsten Storytelling-Fehler und wie du sie vermeidest
Geschrieben von Maren Dinges | 27.März 2024
Unternehmen verpacken Markenbotschaften in Geschichten und stellen so die Mehrwerte einer Marke in den Fokus. Storytelling will jedoch gelernt sein. Geschichten sind zwar so alt wie die Welt und doch gibt es Unterschiede zwischen dem einfachen Erzählen und dem Transportieren von Messages.
Vermeide diese sieben Storytelling-Fehler, damit deine Geschichten deine Marke stützen.
Was soll mir die Geschichte sagen? Wenn diese Frage in den Köpfen deiner Zielgruppe auftaucht, hast du bereits verloren. Geschichten können noch so schön geschrieben sein – wenn der Markenbezug fehlt, haben sie die Intention verfehlt.
Jede gut erzählte Geschichte hat eine Botschaft, die bei deiner Zielgruppe nachwirkt. So bleibt die Story, aber auch deine Marke im Gedächtnis. Die „Rule of one“ hilft dir hier beim Schreiben: Jede Geschichte enthält genau eine Pointe, auf die alles hinausläuft.
Informationen emotionalisieren nicht. Genau das gleiche gilt für Ich-Botschaften deiner Marke. Wenn deine Storys nur von deinem Unternehmen und dessen Vorteilen lebt, langweilt das nicht nur deine Zielgruppe – es macht deine Marke auch unauthentisch.
Gutes Storytelling gelingt, wenn du die Mehrwerte deiner Marke in den Fokus stellst, statt über dein Unternehmen zu informieren. Erzähle also keine Geschichte über die Funktionen deines Fitness-Armbands, sondern wie es dir hilft, dich beim Sport motiviert zu halten und wie es deinen Fortschritt kontinuierlich sichtbar macht.
Mit dieser einfachen Umkehrung stellst du wieder deine Zielgruppe und ihre Bedürfnisse in den Fokus deiner Kommunikation.
Aha-Effekte entstehen beim Filmeschauen oder Lesen erst dann, wenn Plot-Twists den Ausgang der Geschichte um 180-Grad wenden. Dann liegt die Konzentration voll auf der Handlung und du kannst dir sicher sein, dass du die volle Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe genießt.
Anders sieht es aus, wenn deine Geschichte vorhersehbar ist. Die Aufmerksamkeit schweift schnell ab und mit der mangelnden Konzentration schwindet auch das Erinnerungsvermögen. Deine Geschichte wurde also konsumiert, aber niemand erinnert sich daran.
In der Markenkommunikation braucht es keine großen Sprünge. Kleine Spannungsbögen und neue Elemente halten die Konzentration des Publikums hoch. Passe deine Geschichte das nächste Mal also so an, dass ein Raunen durch den Raum geht. Dann weißt du, dass deine Geschichte gerade eine unvorhersehbare Wendung genommen hat.
Jede Story hat einen Helden. Was den Charakter zum Helden macht, wird erst im Fortlauf der Geschichte klar. Genau das hält den Spannungsbogen aufrecht. Wenn du Figuren kreierst, die sich nicht weiterentwickeln, nimmst du den Zuschauenden die Möglichkeit, an der Reise des Charakters teilzunehmen. Und damit nimmst auch du dir die Möglichkeit, anhand der Handlungen des Charakters eine Botschaft zu vermitteln.
„From rags to riches“ beschreibt beispielsweise den Weg vom Tellerwäscher zum Millionär. Stellst du den Charakter sofort als Millionär vor, geht der Lerneffekt und mit ihm die Inspiration der Geschichte verloren.
Storyteller setzen bewusst auf eine aktive Sprache. Das hat auch einen Grund: Eine aktive Sprache erweckt Botschaften zum Leben. Zum einen, indem sie Aussagen direkt formuliert und so mehr Klarheit im Erzählstrang gewährleistet. Zum anderen, weil sie Handlungen mehr Schwung verleiht. Du fieberst lieber mit, statt dir eine bereits vollendete Geschichte erzählen zu lassen.
Kurz gesagt: Aktive Konstruktionen machen Geschichten prägnant und erhöhen die emotionale Bindung der Zielgruppe an Inhalte.. Adjektive und bewusst gesetzte Verben schüren in deiner Zielgruppe Gefühle wie Liebe, Zuneigung, Aufregung, Empathie oder Verständnis – je nachdem, was du für eine Botschaft vermitteln möchtest.
Damit hast du geschafft, was das Storytelling ausmacht: Deine Zielgruppe identifiziert sich mit deinen Inhalten, ergo: Sie baut eine Bindung zu deiner Marke auf.
Gute Geschichten reifen mit der Zeit. Und nur die besten Geschichten werden weitererzählt. Bevor du einem großen Publikum deine Geschichte erzählst, macht es Sinn, sie vor einem Probe-Publikum zu testen. Anhand der Reaktionen im Saal holst du notwendiges Feedback ein, dass deine Erzählstruktur verbessert.
Einen Saal voller Menschen brauchst du natürlich nur im übertragenen Sinne. Auch Abstimmungen im Team, Redaktionsrunden oder Umfragen verbessern deinem Inhalt. Wichtig ist, die Reaktionen wahrzunehmen und die Geschichte entsprechend anzupassen.
Mit jeder Reaktion wirst übrigens auch du zu einem besseren Storyteller.
Wer beim Storytelling die visuelle Ebene nicht nutzt, verschenkt große Potenziale. Denn die visuelle Ebene stützt erzählte Worte und bringt sie in einen eindeutigen Kontext. So überlässt du es nicht der Vorstellungskraft deiner Zielgruppe, wie sie deine Inhalte wahrnehmen. Du entscheidest genau, wie du deine Marke nach außen zeigen willst.
Erzähle daher deine Geschichten unter Verwendung von Bildern – am besten in dynamischer Form. Mit Videos schaffst du einen roten Faden für jede Geschichte und lässt deine Zielgruppe ganz in die Markenidentität eintauchen. Die Bildwelten schaffen wiederum Wiedererkennungswerte und sorgen dafür, dass deine Marke im Awareness Set deiner Zielgruppe steht – sie also als erstes an deine Marke denken, wenn sie Fitnessarmbänder kaufen wollen.
Mit dem simpleshow video maker vermeidest du alle Fehler im Storytelling und das, ohne das Storytelling erlernen zu müssen:
Du lieferst Input und der simpleshow video maker wandelt ihn in Mehrwerte um. Du kannst sogar entscheiden, in welcher Form die Informationen Mehrwerte spiegeln. Ob deine Geschichte formal, neutral oder humorvoll sein soll und ob sie eine Hauptfigur hat oder nicht, liegt ganz in deiner Hand.
Storytelling-Fehler führen meist dazu, dass Geschichten in Vergessenheit geraten oder erst gar nicht mit deiner Marke in Verbindung gebracht werden. Das vermeidest du, wenn du deinen Geschichten eine visuelle Ebene hinzufügst.