Großbaustelle – Großversagen?

Wir warten quasi nur auf die nächste Hiobsbotschaft um den Berliner Flughafen. Nach steigenden Kosten, der ständig verschobenen Fertigstellung und den Pannen, wie zu kurz bestellten Rolltreppen, kommt nun endlich die vermeintliche Lösung des Problems: Als neuer Chef wird der altbekannte Hartmut Mehdorn ins Boot geholt – Olé!

Nur, ob der den in Gefahr geratenen Ruf Berlins wieder herstellen kann?

Eigentlich hatte mit dem Mammutprojekt in der Hauptstadt doch alles so gut angefangen. Aber der angebliche Motor für die Region wird jetzt zum peinlichen Baudebakel.

Berlin steht nicht alleine da: Problembelastete Megabaustellen, aufgebrachte Demonstranten und überforderte Politiker gibt es in der Bundesrepublik zuhauf. Ob die Nord-Süd-Stadtbahn in Köln, Stuttgart 21, das Berliner Stadtschloss, die Hamburger Elbphilharmonie, die Waldschlösschenbrücke in Dresden, die zweite S-Bahn-Stammstrecke in München, die BND-Zentrale in Berlin, der Leipziger City-Tunnel… die Liste ist lang. All die Bahnhöfe, Konzerthallen oder Flughäfen haben jeweils eigene Schwachstellen. Gemeinsam haben diese Bauvorhaben immense Kosten und jahrelange Terminverschiebungen.

Und wie so oft will am Ende niemand mehr die Verantwortung tragen. Bund, Länder und Steuerzahler schieben sich gegenseitig den „Schwarzen Peter“ zu.

Doch warum laufen eigentlich so viele Großbauprojekte schief? Und warum ist alles so viel teurer als geplant? Wir sind der Frage nachgegangen, sieh' selbst:



Oder übertreiben die deutschen Medien? Sind Fehlplanungen von öffentlichen Großbaustellen kein deutsches sondern ein globales Problem? Diskutiere mit auf unserer Facebook Seite, folge uns auf Twitter oder kreise uns auf Google+ ein!

Euer simpleshow-Team

(Biggi)



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