In drei Schritten zur erfolgreichen Erklärvideoproduktion

In drei Schritten zur erfolgreichen Erklärvideoproduktion

Haben Sie etwas zu erklären? Das heißt Sie haben etwas zu vereinfachen und zu kommunizieren. Am besten geht das per Video, also sind Sie hier schon mal goldrichtig! Denn in diesem Artikel erfahren Sie, was es auf dem Weg zur erfolgreichen Erklärvideoproduktion alles braucht und zu bedenken gilt. Viel Spaß, los geht’s! 

 

1. Wo soll die Reise hingehen? Klären Sie Ihr Ziel! 

Wenn Sie ein gutes Video als Ergebnis möchten, macht es für den ersten Schritt keinen Unterschied, ob Sie Ihr Video selbst erstellen, oder einen Dienstleister beauftragen. In beiden Fällen gilt: Kennen Sie Ihr Ziel! Denn auf dem Weg zum fertigen Video sollten Sie sich immer wieder fragen, ob die Richtung stimmt. Um diese Frage möglichst genau beantworten zu können, bestimmen Sie am besten bereits vor Beginn der Produktion ihre Ziele. 

Definieren Sie Ihre Ziele bei der ErklärvideoproduktionDabei empfiehlt es sich, möglichst konkret und genau zu definieren, was Sie erreichen möchten. Zu allgemeine Zielstellungen sind wenig hilfreich. Denn wie können Sie während der Erklärvideoproduktion schon sicher sein, ob das Video “toll”, “gut” oder “vielversprechend” ist? Noch schwerer dürfte es werden, auf die notwendigen Ideen zu kommen, um Ihr Video diesen Zielen näher zu bringen. 

Anders sieht es bei konkreten Zielen aus. Ob Ihr Erklärvideo zum Beispiel “lustig”, “nüchtern” oder “zielgruppengerecht” ist, lässt sich einfacher überprüfen. Je mehr dieser Ziele Sie definieren und je besser Sie die Bedingungen für die Erfüllung der Ziele kennen, desto produktiver können Sie an Ihrem Video (mit)arbeiten. Doch übertreiben Sie es nicht mit den Zielen. Schließlich wird es bei allzu genauen Vorstellungen zunehmend schwieriger, diese treffend umzusetzen. 

Eine gute Orientierungshilfe bei der Definition von Zielen ist die Zielgruppe. Was ist deren Wissensstand? Was sind ihre Sorgen, Ängste und Bedürfnisse? Was möchten Sie bei ihr bewirken? Mit der Beantwortung dieser Fragen sind Sie bereits auf dem besten Weg, konkrete Ziele für Ihr Video festzulegen. 

 

2. Ein starkes Briefing ist die halbe Arbeit

Lassen Sie Ihr Video von einem Dienstleister umsetzen, sollten Sie diesem Ihre Vorstellungen so klar wie möglich in einem kurzen Briefing vermitteln. Haben Sie sich schon ausführlich Gedanken über Ihre Vorstellungen und Ziele bezüglich des Videos gemacht, bringen Sie diese nun detailliert und eindeutig zu Papier. Darüber hinaus ist ein kurzes Briefing-Telefonat immer hilfreich – und dem schriftlichen Briefing im Zweifelsfall vorzuziehen – da in der Dynamik des Gesprächs häufig neue Perspektiven oder bisher unbedachte Elemente auftauchen. 

Die dafür notwendigen 60 bis 90 Minuten sind gut investierte Zeit, denn Sie sparen im weiteren Verlauf der Produktion Feedbackschleifen, die aufgrund von Missverständnissen oder nicht kommunizierten Vorstellungen notwendig werden. Ganz abgesehen davon, dass es das Ergebnis verbessert, wenn alle an der Produktion Beteiligten von Anfang an den gleichen Wissensstand haben und an einem Strang ziehen. 

Ein starkes Briefing ist die halbe ArbeitSetzen Sie auf eine professionelle Erklärvideoproduktion, können Sie davon ausgehen, dass Ihr Dienstleister Ihnen einen Fragebogen zukommen lässt. Dieser unterstützt Sie bei der Reflexion über das Ziel und die Ausrichtung Ihres Videos, indem er etwa nach dem Schwerpunkt Ihres Videos fragt – Erklären oder Bewerben – oder nach Problem und Lösung innerhalb Ihrer Thematik. Üblicherweise werden in diesem Fragebogen zudem produktionsbedingte Aspekte wie einzusetzende Farben, Zeichen- und Animationsstile oder auch die geplante Länge Ihres Videos abgefragt. 

Mag sich auch mancher Auftraggeber vom Fragebogen unangenehm an ein Hausaufgabenblatt erinnert fühlen, empfiehlt es sich doch, diesen Gedanken schnell zu verscheuchen. Die Fragen sind meist wohlüberlegt und gut erprobt und unterstützen so den Prozess der Zielfindung, mit dessen Hilfe Sie einen guten und stabilen Grundstein für eine erfolgreiche Erklärvideoproduktion legen. 

 

3. Gekonnt konzipieren: Im Weglassen liegt die Kunst

Da die Aufmerksamkeitsspanne selbst des motiviertesten Zuschauers begrenzt ist – im Internet angeblich auf wenige Sekunden, unsere Erfahrung weist eher in Richtung 2-3 Minuten – lohnt es sich, bei der Erklärvideoproduktion Wert auf Kürze und Verdichtung zu legen. Wie das geht? Lassen Sie einfach alles Unwesentliche weg! 

Bei der Erklärvideoproduktion müssen Sie sich entscheiden was wichtig istWurden im ersten Schritt Ziele und Ansprüche an Ihr Video klar definiert, hilft das ungemein bei der Unterscheidung wichtiger von unwichtigen Inhalten. Bedenken Sie dabei: Bei dieser Unterscheidung geht es nicht um grundsätzlich wichtige Inhalte, sondern um solche, die für das Ziel dieses einen, spezifischen Videos wichtig sind, an dem Sie arbeiten. 

Ein Beispiel: Sie möchten die Compliance-Richtlinien Ihres Unternehmens in einem Erklärvideo vermitteln. Da böte es sich doch an, auch die Werte des Unternehmens zum Thema zu machen. Mehr als 2-3 Sätze dürfte das ja nicht kosten, oder? Falsch! Mit einer solchen Entscheidung weichen Sie Ihr Thema auf und riskieren, die Aufmerksamkeit des Zuschauers davon abzuziehen. Im Zweifelsfall führen mehrere Videos zu jeweils eigenen Themen eher zum Erfolg als ein einzelnes Video, das viele unterschiedliche Themen auf einmal vermitteln soll.

Neben der Reduktion auf das wirklich Wesentliche, spielen sechs weitere Elemente eine entscheidende Rolle für die Konzeption und Produktion eines Erklärvideos. Welche das sind, erfahren Sie im zweiten Teil dieses Beitrags. Hier geht’s weiter.

 



Holen Sie sich jetzt Ihr kostenfreies Angebot!

Rufen Sie uns an! +49 30 96 53 46 62

Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen.