Trend: Compliance als wichtigstes E-Learning Thema

In unserem Artikel Lernen On Demand haben wir bereits die aktuelle Studie des mmb Instituts zum Digitalen Lernen erwähnt, die voller spannender Ergebnisse steckt. Neben der Erkenntnis, dass das mobile Lernen sich als wichtigste Lernform etabliert hat, stellt sie auch fest:
Experten schätzen das Thema Compliance als das in drei Jahren wichtigste E-Learning-Thema in beinahe allen Unternehmen ein. Knapp dahinter folgen Kunden- und Produktschulungen sowie Arbeitsschutz- und IT-Themen, die bisher übrigens den ersten Platz vereinnahmten.

Dabei tauchen zwei Fragen auf: Warum hat das Thema Compliance so an Relevanz gewonnen und warum ist es so eng mit dem E-Learning verbandelt?

Compliance für den guten Ruf

Warum das Thema Compliance in den letzten Jahren so an Fahrt aufgenommen hat, weiß der Berufsverband der Compliance Manager:
„In den letzten Jahren ist eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit zu den Themen Korruption, Datenschutz und Kartellrecht festzustellen. Gebeutelt durch Finanz- und Schuldenkrisen ist die Finanz- und Wirtschaftswelt in Verruf geraten.“

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Unternehmen sind also mehr denn je bemüht, ihren guten Ruf auf Vordermann zu bringen bzw. zu schützen und Regelverstöße zu vermeiden. Compliance wird dabei nicht nur zum internen Thema, sondern auch eines, das nach außen getragen wird. Denn vor allem bei großen Unternehmen sind sowohl die Presse als auch Kunden und Investoren daran interessiert, Compliance-Maßnahmen zu kennen und sich so auf der sicheren Seite bei Zusammenarbeit und Geschäftsbeziehung zu wägen.

So dokumentiert beispielsweise Daimler – für jeden einsehbar – auf seiner Website die eigenen Compliance Schwerpunkte.

DAS Thema im E-Learning

Warum ist Compliance aber nun auch im E-Learning-Bereich so ein großes bzw. DAS Thema?

Ein Artikel auf compliance-manager.net fasst das grundlegende Problem so zusammen: „Die meisten Compliance Manager öffnen ein Power-Point-Dokument und bereiten eine Präsentation von 50 bis 70 Folien vor, die die wesentlichen Regelungen enthalten.“

Zudem halten laut Artikel 32% der Führungskräfte ihre Compliance-Abteilung für nicht schulungskompetent. Auch Mitarbeiter sehen das ähnlich: „Die Compliance Officer kommen daher und sagen, was wir alles nicht dürfen. Aber keiner zeigt uns, wie wir unseren Job gut machen sollen.“

Flexibel & auf den Punkt per E-Learning

E-Learning-Module können dabei helfen. Nicht nur, dass sie zeit- und kosteneffizient sind, weil Präsenzveranstaltungen und die damit verbundene Organisation sowie Ausfallzeiten am Arbeitsplatz wegfallen. Das Thema Compliance kann im E-Learning-Format auf den Punkt konzipiert und kommuniziert werden – ohne zeitraubende Ausschweifungen. Vor allem für Unternehmen mit mehreren internationalen Standorten lassen sich die Inhalte ganz einfach verbreiten. Da Verhaltensregeln zudem immer wieder aufgefrischt werden sollten bzw. sich mit der Digitalisierung auch schnell mal ändern bzw. erweitern, können flexibel und schnell umsetzbar „Refresh-Module“ erstellt werden.

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Einfache Kommunikation auf ganzer Linie

Klar ist natürlich, dass ein Compliance-Programm nicht aus E-Learning-Modulen allein bestehen kann. Die Kommunikation zwischen Verantwortlichen und Mitarbeitern sowie die Implementierung in firmeninterne Plattformen, wie z.B. das Intranet oder die Mitarbeiterzeitung wird damit nicht überflüssig. Am Ende gilt auch hier: Der Mix macht’s.

Ganz wichtig dabei ist, wie es in dem bereits erwähnten Artikel so richtig heißt: „Compliance-Richtlinien sollten in eine einfache, einheitliche und eingängige Sprache übersetzt werden, damit sie verstanden und akzeptiert werden.“
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Da lauschen wir als Experten für die einfache Kommunikation natürlich auf. Etwas Komplexes einfach machen? Genau unser Ding 😉



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