Gegen Skepsis & Missverständnisse – Wie Erklärvideos für mehr Vertrauen in Banken sorgen

Mein Bankberater sitzt neben mir. Vor sich hat er ein paar Info-Mappen sowie meine „Akte“ ausgebreitet und versucht, mir eine Anlagemöglichkeit näher zu bringen – die dritte innerhalb der letzten Stunde, die ich hier schon hocke. Worüber er genau redet, weiß ich nicht, denn ich bin mit meinen Gedanken versehentlich kurz abgedriftet – hin zur Frage, was ich heute Abend wohl kochen könnte und dafür noch einkaufen müsste. Was ganz anderes also.

Warum? Weil ich irgendwo zwischen Rendite und Versteuerung ausgestiegen bin. Und auch ein bisschen, weil ich ihm nicht wirklich vertraue.

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Da bin ich wohl nicht die Einzige, denn laut Manager Magazin glauben 82% der Deutschen, dass Bank-Berater eher die eigenen Interessen verfolgen als die der Kunden. An Vertrauen in Banken mangelt es also gewaltig.

Bei mir liegt das aber auch daran, dass ich nicht richtig verstehe, was er versucht, mir zu erklären. Zu komplex und daher unverständlich sind die Möglichkeiten, die Risiken und Chancen. Da bekomme ich schon ein wenig das Gefühl, dass er sich meine Unwissenheit zu Nutze macht. Und zum fünften Mal nachfragen, wo genau der Unterschied zwischen Anlage X und Y ist und wie das mit der Versteuerung sei, will ich nun auch nicht. Vor allem, weil das Thema durch seine Trockenheit langsam auch ziemlich anstrengend wird. Wenn man nicht aus der Branche kommt, steht man also ziemlich im Regen.

Und die Banken damit irgendwie auch, denn sie stehen vor einer Herausforderung: Durch

● eben diese Trockenheit des Themas
● die Komplexität
● das fehlende Vertrauen
● und die Digitalisierung, durch die sich Kunden Infos eher im Internet zusammensuchen, als sich auf den Berater zu verlassen, oder sogar sehr schnell auf Alternativen stoßen, denen sie eher vertrauen

müssen Banken Wege finden, Produkte & Services leicht verständlich und gerne auch unterhaltsam zu erklären, um so das Vertrauen in Banken und die Loyalität der Kunden zurück zu erobern. Denn es ist doch ganz einfach: Nur was ich verstehe, glaube ich auch.

Nicht umsonst lautet Regel Nr. 5 unserer simpleshow-Regeln für die einfache Kommunikation: „Schaffe Vertrauen. Gib deinem Gegenüber das Gefühl, dass du ihn verstehst und weißt, wo sein Problem liegt.“

Und genau hier kommen Erklärvideos ins Spiel. Wie zwei Beispiele von simpleshow zeigen – Wie funktionieren Aktien? Was ist der Home Cash Service? – lässt sich das Format perfekt einsetzen, um Finanzprodukte und spezielle Services zu erklären.

Für Laien (wie mich) sind sie also die perfekte Lösung, um eben mal den Durchblick zu bekommen: Welcher Bausparvertrag passt für mich, warum sind die Zinsen gerade so niedrig oder wann platzt eine Immobilienblase?
Entsteht durch ein gutes Erklärvideo also das Gefühl, meine Bank bringt mir ein Produkt verständlich und ohne jegliche Verwirrung näher, entsteht Vertrauen.

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Das dauert gerade mal um die drei Minuten. Eindeutig zu wenig, um sich von Gedanken über die Einkaufsliste ablenken zu lassen und doch ausreichend, um das Produkt zu verstehen.

Und wie schon gesagt bzw. geschrieben: Was ich verstehe, glaube ich. So viel ist klar.

Klar ist nach mittlerweile zwei Stunden auch: Mein Bankberater ist eben kein Erklärexperte 🙂

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(Sophie)



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