Die Macht der Symbole

Wenn Sie per Whatsapp jemanden mitteilen wollen, dass Sie die letzte Nachricht ziemlich witzig fanden, was schreiben sie? „Das finde ich witzig“? Vermutlich nicht. Vermutlich schicken sie eher das lachende Emoji bzw. wenn es richtig lustig war, das, das vor Lachen heult, oder?

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Das spart Zeichen, Zeit und ist auch noch wesentlich emotionaler, weil es einfach so amüsiert aussieht.

Kommunikation im Zeichen der Symbole

Emojis sind vermutlich das aktuell populärste Beispiel für die Macht der Symbole und Bilder. Eine Macht, die ihnen durch ihre Bildhaftigkeit, ihren Unterhaltungswert und ihre Klarheit verliehen wird.

Wofür wir sonst mehrere Buchstaben brauchen, die sich zu Wörtern zusammensetzen, die dann wiederum mehrere Sätze bilden, reicht ein Symbol aus.

Wie es unser Kollege Oliver in seinem Vortrag auf der re:publica in Regel Nr. 4 so schön auf den Punkt brachte: „Dinge, die wir sonst in komplexen Sätzen ausdrücken, stellen wir in unseren Erklärvideos mit einfachen Symbolen dar.“

Dabei gibt es oft Symbole, die eigentlich nicht wirklich Sinn machen, weil sie theoretisch veraltet sind. Wir verstehen sie trotzdem, weil wir sie so stark verinnerlicht haben. Was tun Sie zum Beispiel, wenn Sie ein Dokument abspeichern wollen? Wenn Sie nicht gerade einen Shortcut verwenden, klicken Sie vermutlich auf das Feld mit der Diskette.

Eigentlich absurd, denn die Diskette hat längst ausgedient. Was bleibt, ist ihre Symbolhaftigkeit fürs Abspeichern.

Auch auf Webseiten finden sich etliche Symbole: Das Haus für die Startseite, der Briefumschlag für den Kontakt-Link sowie ein F, ein Vögelchen und ein Kamera-Icon, die uns sagen, dass der Betreiber auch auf Facebook, Twitter und Instagram zu finden ist.

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Natürlich ist die Verwendung von Symbolen wesentlicher Bestandteil unserer Erklärvideos. In diesem Video (in dem wir übrigens das Erklärvideo erklären), nutzen wir beispielsweise die Glühbirne als Symbol für Wissen und Erkenntnis, einen Pokal als Symbol für den Erfolg und die Filmrolle als Symbol für Video-Clips.

Symbole als universelle Sprache

Neben der Einfachheit werden die Symbole durch ein weiteres Merkmal unschlagbar: Sie funktionieren universell, sind in den meisten Fällen also unabhängig von Sprache und Kultur.

Das bekannteste Beispiel ist wohl das Herz. Weltweit können wir damit sagen, dass wir jemanden mögen, wertschätzen oder lieben.

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Ein weiteres Beispiel: Selbst wenn wir nicht wissen, was „Flughafen“ auf japanisch heißt, würden wir den Airport in Tokio trotzdem finden, weil wir das Flugzeug-Symbol verstehen und dieses weltweit genutzt wird.

Und auch wenn wir nicht wissen, wie man auf spanisch nach den Toiletten fragt, halten wir einfach Ausschau nach dem Männlein/Weiblein-Symbol, das uns den Weg zeigen wird.

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Dieser Macht der Symbole haben wir uns auch bei unserer simpleshow für Air Berlin bedient. Auch ohne Sprechertext und dessen Übersetzungen vermittelt das Erklärvideo die Boarding-Prozesse und macht sie international verständlich. Denn den Unterschied zwischen einem unzufriedenen und zufriedenen Fluggast versteht jeder von uns auch ohne Worte – per Symbol.

In diesem Sinne: 🙂



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