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Coronavirus – Das sind die wichtigsten Fakten und Tipps rund um COVID-19

corona weltweitCorona hält die Welt in Atem und lässt ihn gleichzeitig stocken. Denn während auf der einen Seite viele Menschen auf Hochtouren daran arbeiten, die Verbreitung des Virus einzudämmen und Erkrankte so schnell wie möglich zu heilen, steht auf der anderen Seite das Leben still. Schulen und Kitas, Spielplätze und Schwimmbäder, kulturelle Institutionen und Restaurants – sie alle sind geschlossen. Die Bevölkerung soll zu Hause bleiben und so dabei helfen, dass sich das Coronavirus nicht noch schneller ausbreitet. Was genau hinter diesen Absichten steckt und was Corona eigentlich bedeutet, warum die Ausbreitung so langsam wie nur möglich laufen sollte, wie Sie den „Hausarrest“ überbrücken und wo Sie verlässliche Informationen finden, erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

Corona oder COVID-19 – was genau ist das eigentlich?

corona faktenAllgemein gibt es nicht nur das Coronavirus, sondern viele verschiedene Coronaviren (CoV). Sie bilden eine große Virenfamilie, die Atemwegserkrankungen beim Menschen verursachen. Dazu gehören neben einer einfachen Erkältung zum Beispiel auch die aus der Vergangenheit bekannten Krankheiten MERS und SARS. Unter dem Mikroskop betrachtet, ähnelt die Oberfläche der Coronaviren eine Krone, daher der Name Corona (lat.: „Krone“). COVID-19, die aktuell ausgebrochene Coronavirus-Krankheit, ist ein neuer Virenstamm, der 2019 erstmals beim Menschen entdeckt wurde. Weitere detaillierte Informationen zum Coronavirus liefert die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

 

Die Symptome – woran erkenne ich, dass ich COVID-19 habe?

Eine Infektion mit dem Coronavirus erkennt man in den meisten Fällen an grippeähnlichen Symptomen wie:

  • Atembeschwerden
  • Fieber
  • trockener Husten
  • Kurzatmigkeit
  • Glieder- und Kopfschmerzen
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Vorübergehender Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn

In schweren Fällen kann sich die Infektion auch in einer Lungenentzündung, extremen Atembeschwerden oder Nierenversagen äußern und im schlimmsten Fall zum Tod führen. Gleichzeitig kann sich die Infektion auch gar nicht oder nur ganz leicht, wie z.B. durch einen Schnupfen und Halskratzen, zeigen. Dadurch ist es nicht einfach, Corona direkt von anderen ähnlichen Erkrankungen zu unterscheiden. Mehr über die Symptome und Handlungsempfehlungen bei Corona-Verdacht finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums.

 

Warum ist die (schnelle) Ausbreitung von Corona so gefährlich?

risikogruppe coronaLaut Robert-Koch-Institut beträgt die Inkubationszeit des Coronavirus zwischen einem und 12,5 Tagen. In dieser Zeit kann es sein, dass ein Mensch, der infiziert ist, überhaupt gar nichts merkt, aber trotzdem hochansteckend ist. So kann sich das Virus quasi unentdeckt weiterverbreiten. Zudem kann es auf Oberflächen, wie z.B. Türklinken, Handys oder Geländern, bis zu 9 Tage überleben und sich von dort aus ungehindert übertragen. Das große Problem dabei: Gerade Menschen über 60 Jahre, Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen von Herz, Lunge oder Leber, Krebskranke und Diabetiker sowie Menschen, die generell ein geschwächtes Immunsystem haben, sind besonders anfällig für eine Ansteckung mit dem Coronavirus. Gleichzeitig weisen sie ein erhöhtes Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs auf. Um diese Risikogruppen nicht zu gefährden, ist es wichtig, dass auch Menschen mit einem starken Immunsystem den Kontakt zu ihnen meiden, um eine (unwissentliche) Ansteckung zu verhindern.

 

 

Wieso können alle dabei helfen, die Ausbreitung zu verlangsamen?

home office während corona#flattenthecurve und #stayathome sind in den letzten Tagen die am häufigsten verwendeten Hashtags in Sozialen Medien. Mit gutem Grund – denn aktuell hat die „Soziale Isolation“ oberste Priorität, um der Verbreitung des Coronavirus Einhalt zu gebieten. Doch warum ist das so wichtig? Angenommen, die Infektionszahlen von Coronaerkrankten würden zunehmend schneller steigen, hätte das extreme Folgen. Denn genauso schnell würde der Bedarf an Ärzten, Krankenschwestern und Krankenhausbetten auf Normal- und Intensivstationen steigen. Dabei könnte sich auch das medizinische Personal infizieren und das Gesundheitswesen wäre schnell erschöpft. Denn die Kapazitäten an Betten sind endlich – zumal neben Coronapatienten auch noch andere (Intensiv-)Krankheitsfälle in den Krankenhäusern versorgt werden müssen.              Darum ist es absolut wichtig, dass sich das Coronavirus nur langsam ausbreitet. Zwar dauert die Erkrankungswelle so länger an, treibt das Gesundheitssystem jedoch nicht an seine Grenzen. Hierbei können alle helfen, indem sie Zuhause bleiben und den Kontakt zu anderen menschen auf ein Minimum reduzieren. Denn – auch wenn Sie nichts merken, können Sie trotzdem mit dem Coronavirus infiziert sein. Eine grafische Aufbereitung zur besseren Übersichtlichkeit des Themas finden Sie hier.

 

Wann muss ich in Quarantäne gehen?

corona quarantäneGanz wichtig ist: Wer Symptome des Coronavirus bei sich bemerkt, geht bitte nicht direkt zum Arzt, sondern ruft diesen erst einmal an. So minimiert man die Gefahr, weitere Menschen anzustecken. Der Arzt entscheidet dann über das weitere Vorgehen.

Wer persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus nachgewiesen wurde, sollten ebenfalls unverzüglich und unabhängig von Symptomen einen Arzt kontaktieren, die 116117 anrufen oder sich mit dem zuständigen Gesundheitsamt Verbindung setzen und – ganz wichtig – zu Hause bleiben.

Weiter wichtig Tipps zum Thema Quarantäne, zum Coronatest sowie zu vorbeugenden Maßnahmen gibt das Bundesgesundheitsministerium.

 

Zuhause bleiben – und jetzt?

Fest steht, gerade für Familien ist die jetzige Zeit nicht leicht. Über mehrere Wochen hinweg müssen sie ihre Kinderbetreuung anders regeln und den Nachwuchs irgendwie bei Laune halten. Und auch Menschen, denen es trotz Infektion gut geht oder die sich in freiwilliger Quarantäne befinden, haben auf einmal eine Menge an Zeit zu überbrücken.

Das sind die besten Tipps zur Überbrückung der Coronavirus-Quarantäne:

 

1. Kinderbespaßung leicht gemacht

kreative ideen für kinder während corona zeitZugegeben, Kindern die Wochen ohne Kindergarten, Schule, Freunde oder Oma und Opa so spannend wie möglich zu gestalten, ist nicht ganz leicht. Zumal die Kleineren nicht unbedingt verstehen, was es mit der Isolation auf sich hat. Also müssen coole Projekte her. Vom Höhlen bauen, über 1.000-Teile-Puzzles, bis hin zu Chemie-Experimenten in der Küche gibt es etliche Möglichkeiten. Denn der Alltag kann tatsächlich ganz schön kreativ sein. Tolle Ideen zum Zeitvertreib gibt es hier.

 

 

 

2. Die „Kammer des Schreckens“ leeren

Hamsterkäufe zu erledigen, ist die eine Methode. Die andere (und definitiv sinnvollere!) ist: Endlich mal die Vorratsschränke und Abstellkammern durchforsten und alles aufbrauchen. Dabei entstehen nicht selten die kreativsten Ideen für tolle neue Rezepte. Inspirationen gibt es beim Restegourmet – einfach die vorhandenen Zutaten eingeben und einen Rezeptvorschlag aussuchen.

 

3. Der Prokrastination ein Ende bereiten

Prokrastination oder Aufschieberitis sollten jetzt eigentlich vergessen sein. Denn wann könnte man die Dinge, die man „schon immer mal“ machen wollte, besser erledigen, als aktuell!? Wie wäre es zum Beispiel damit:

  • den Kabelsalat am Schreibtisch entwirren
  • typische Chaos-Schubladen aufräumen
  • Fenster putzen
  • die Steuererklärung machen
  • Klamotten aussortieren
  • Fotoalben von vergangenen Reisen endlich mal zusammenstellen

 

4. Einfach mal zur Ruhe kommen

ruhe während der corona zeitEhrlich gesagt, kann das wirklich schwer sein. Denn viele Menschen bangen wegen des Coronavirus um ihre Existenz. Ihnen zu Entspannung und Relaxen zu raten, ist sicher nicht die beste Idee. Wichtige Infos zum Thema Lohn und Gehalt sowie ein bisschen Ordnung für das Chaos der Gedanken gibt es hier.

Doch es gibt auch Menschen, die die Zeit zu Hause dafür nutzen, einfach einmal eine Pause einzulegen. Yoga machen, in Ruhe den Zeitungsstapel abarbeiten, ein Buch lesen, alte Filme schauen – jetzt ist der richtige Moment.

 

5. „Stay home“, aber nicht „stay alone“

Zuhause bleiben zu müssen, heißt auf keinen Fall, sich völlig sozial zu isolieren. Immerhin gibt es doch noch WhatsApp, FaceTime und das gute alte Telefon. Wieso also nicht die Zeit nutzen, um Oma und Opa, die liebe Verwandtschaft oder alte Freunde anzurufen. Die werden sich sicher über einen kleinen Schwatz am Telefon freuen. Und wirklich allein ist so auch niemand.

Und wer Lust auf Grafiken und die neuesten Infos zum Coronavirus haben möchte: Stetig aktualisierte Zahlen zu Ausbreitung, Infektionen, Todesfällen und wieder gesunden Menschen liefert die Webseite https://ncov2019.live/data.



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