Storytelling in Erklärvideos

Storytelling in Erklärvideos

Lust auf eine Geschichte? Wahrscheinlich schon, wir Menschen lieben Geschichten. Weil Storytelling außerdem dazu beiträgt, Inhalte besonders gut aufzunehmen und langfristig im Gedächtnis zu behalten, ist es ein elementarer Bestandteil jedes guten Erklärvideos. Hier erfährst du, wie du komplexe und vermeintlich trockene Themen ansprechend und unterhaltsam vermittelst – mit Storytelling!

 

Was ist überhaupt Storytelling?

Um das zu beantworten versuchen wir uns an einer Storytelling Definition:

Der Begriff des Storytellings wurde in den letzten Jahren so vielseitig aufgegriffen und verwendet – vom Marketing, über die Psychologie, den Journalismus, das Management und natürlich die dramaturgisch geprägten Künste Film, Theater und Literatur – dass es inzwischen viele unterschiedliche, an die jeweilige Disziplin angepasste Definitionen davon gibt. Für euch haben wir uns durch die verschiedenen Perspektiven auf  das Storytelling gewühlt und können sagen: Es geht immer um Gefühle, um einen einfachen Zugang zu komplexen Zusammenhängen und darum, beides so zusammen zu bringen, dass eine bestimmte Zielgruppe gerne zuhört, zusieht oder die Geschichte liest. Demnach schlagen wir diese allgemeine Definition vor:

Beim Storytelling werden komplexe Zusammenhänge in einen zugänglichen Zusammenhang gebracht, der Gefühle bei den Rezipienten (= Zuhörer, Zuschauer, Publikum oder Leser) des Storytellings auslöst und das Bedürfnis bei ihnen weckt, den Abschluss der Geschichte zu erleben und ihren Inhalt zu verstehen.

 

Nutze die erfolgreiche simpleshow Methode für dein Storytelling

Für die wissenschaftlich erprobte und bewährte Erklärmethode von simpleshow ist Storytelling schon immer ein elementarer Bestandteil. Weil es bei simpleshow stets um die Reduktion auf das wirklich Wesentliche geht, ist auch das Storytelling unserer Erklärvideos außergewöhnlich klar und entsprechend einfach zu verstehen. Es lässt sich in die drei Teile Figur, Szenario und Dramaturgie unterteilen.

 

Von der Figur zur Identifikation

Storytelling in Erklärvideos - Von der Figur zur IdentifikationDamit sich deine Zielgruppe für dein Erklärvideo interessiert, solltest du ihr die Möglichkeit geben, sich damit zu identifizieren. Am einfachsten geht das über eine Figur. Idealerweise über eine, die deinem Publikum recht nahe ist. Alternativ kannst du auch ein Objekt wählen, ein Unternehmen oder sogar etwas so abstraktes, wie “die Compliance-Richtlinien”. Du wärst überrascht, was für deine Zielgruppe alles zur Identifikationsvorlage taugt. Solange das Objekt der Identifikation ihr verständlich ist und sie Aspekte darin wiedererkennt, die ihr bereits bekannt sind, kann sich deine Zielgruppe mit fast allem identifizieren. Zu abstrakt?

Ein Beispiel:

Deine Hauptfigur “die Compliance-Richtlinien” ist traurig, weil niemand Zeit mit ihr verbringen will. Die Arme! 🙁
Warum funktioniert dieses kleine Story-Element? Deine Zielgruppe besteht aus Menschen, die höchstwahrscheinlich das Gefühl kennen, traurig zu sein, weil man ungewollt ist. Außerdem kennt dein Publikum den Umstand, dass Compliance-Richtlinien meist wenig beliebt sind. Beides hilft den ZuschauerInnen, sich mit der Situation der Hauptfigur zu verbinden und sich mit ihr zu identifizieren.

 

Der einfachste Weg zur Figur

Damit haben wir uns aber schon auf das Fortgeschrittenen-Level des Storytellings begeben. Am einfachsten ist es, eine menschliche Figur zu verwenden, die der Zielgruppe entspricht: Du verkaufst Treppenlifte? Dann sollte deine Figur im gehobenen Alter sein. Babynahrung? Deine Hauptfiguren sind Eltern. Hundefutter? Hundehalter!… Du weißt was wir meinen.

Da du dich in einem Erklärvideo in allen Aspekte auf das Wesentliche beschränken solltest, verwende möglichst nicht mehr als zwei Hauptfiguren. Zu viele Köche verderben den Brei und ein Zweiminutenvideo mit der Besetzung einer Oper verdirbt dir garantiert die Conversion 😉

 

Mach eine Szene – deine Zuschauer werden es dir danken

Storytelling in Erklärvideos - Mach eine SzeneEine Figur allein, so gut und treffend sie auch entwickelt sein mag, macht noch keine Geschichte. Was fehlt? Drama, Baby! Drama entsteht, wenn eine Figur in einer Situation (= Szenario) ein Problem löst (=Dramaturgie). Zunächst braucht es also ein Szenario. Um das zu finden, arbeitest du am besten mit dem, was du schon hast: Mit der Zielgruppe, deiner Figur und deinem Thema. Gehen wir einmal davon aus, dein Thema ist eine Dienstleistung, die du bewerben möchtest.

Mit einer einfachen Frage kommst du von deinem Thema zum Szenario: Welches Problem löst meine Dienstleistung für meine Zielgruppe?

Für den Fall, dass die Antwort auf diese Frage noch zu abstrakt ist, um damit zu arbeiten, konkretisiere sie, indem du dich fragst: Welches Problem löst meine Dienstleistung für meine Figur?

 

Den Spannungsbogen spannen

Nun versetzt du deine Figur nur noch in eine zu ihr und ihrem Problem passende Umgebung, konfrontierst sie mit dem Problem und lässt die Figur das Problem lösen. Idealerweise mithilfe deiner Dienstleistung. Das Drama entsteht durch den emotionalen Spannungsbogen, dem deine Geschichte folgt. Die meisten von uns haben schon so viele Geschichten gehört, gesehen und gelesen, dass sie diesen Ablauf bereits in Fleisch und Blut haben. Er geht so:

Einleitung: Einführung der Figuren und des Szenarios.
Hauptteil: Konfrontation mit dem Problem, Ausführung der Lösung.
Schluss: Auflösung des Problems, Rückbezug auf das ursprüngliche Szenario.

Dieser einfachen Struktur folgen die meisten Geschichten und Erklärvideos. In der Einleitung wird die Grundlage deiner Geschichte gelegt, der Hauptteil mit dem Problem erzeugt eine Spannung, die durch die Ausführung der Lösung bearbeitet wird und im Schluss ihre Auflösung findet. Ein Rückbezug auf die Ausgangssituation sorgt dafür, dass sich deine Geschichte “rund anfühlt”.

 

Ende gut, alles gut. Doch es wird noch besser!

Du weißt jetzt, wie du mit Storytelling komplexe und vermeintlich trockene Themen ansprechend und unterhaltsam vermittelst. Wir wünschen dir viel Spaß beim Ausprobieren!

Wenn dir noch ein Tool für die Umsetzung deiner Geschichten fehlt oder du eines unserer vielen Story-Templates nutzen möchtest, empfehlen wir dir, einen Blick auf unseren simpleshow video maker zu werfen. Damit erstellst du eigene Erklärvideos mit wenigen Klicks und “automagischer” Bebilderung selbst, Voiceover und Animation inklusive. Klingt märchenhaft, ist aber wahr 😉



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