Der Mix macht´s – Wie aus “E-Learning” eine Lernreise wird

Zum Thema E-Learning wurde und wird viel geschrieben und diskutiert. Über die Vorteile, den Fortschritt, die Anwendung in Unternehmen, die Tools & Trends. Und auch wir haben in einer simpleshow die Grundlagen des E-Learnings schon mal zusammengefasst.

E-Learning in Unternehmen

Klar ist: Die Auseinandersetzung mit dem Thema lohnt sich. E-Learning spielt in fast allen Abteilungen großer und mittelständischer Unternehmen eine wichtige Rolle, egal ob in der Compliance-Aufklärung, im Onboarding, der Einführung in die Unternehmenskultur, in Führungstrainings oder der Erklärung neuer Prozesse. Laut Statistik

  • setzen zwei Drittel der Großunternehmen E-Learning-Methoden ein
  • nutzen 32% E-Learning schon seit sechs bis zehn Jahren in ihren Unternehmen
  • bildeten im Jahr 2012 fast ein Drittel Unternehmen ihre Mitarbeiter durch computergestütztes E-Learning weiter.
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    Da fehlt doch was…
     
    Dabei geht es in den Berichten und der Diskussion zum Thema E-Learning immer wieder um die Form: digital, mobil, flexibel. Dass eine Modernisierung von Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen – angetrieben durch die Digitalisierung – sinnvoll und nötig ist, ist dabei ja keine Frage mehr.

    Was aber nützt die modernste Form, wenn die Aufbereitung und ihre Inhalte nicht stimmen? Wenn doch nur wieder lange Texte gelesen werden müssen, an deren Ende ein Häkchen gesetzt werden soll – nur eben in einer App?

    In vielen Beiträgen fehlt hierzu eindeutig der Austausch. Es wird also Zeit, dass wir uns fragen, was gutes E-Learning auch inhaltlich und gestalterisch ausmacht. Welche Elemente bringen in welcher Kombination den größten Lerneffekt? Und welche Alternativen gibt es zu langweiligen Multiple Choice Fragen?

     
    Was hängen bleibt

    Nützlich sind dabei folgende Erkenntnisse des Bundes für Pädagogik, Psychologie und Systemik:

    Danach merken wir uns angeblich

    10% von dem, was wir lesen
    20% von dem, was wir hören
    30% von dem, was wir sehen
    50% von dem, was wir hören und sehen
    70% von dem, worüber wir reden
    90% von dem, was wir tun

    Eine gute Grundlage also, die uns zeigt, dass ein wirkungsvolles E-Learning-Konzept vor allem auf die Mischung von Bild und Ton sowie die aktive Einbeziehung des Lerners setzen sollte – zum Beispiel durch Videos und Interaktionen. So erzielt es die größtmöglichen Lerneffekte. Aber gibt es psychologische Erkenntnisse oder Daumenregeln, wie genau ein erfolgreiches Format aufgebaut sein sollte? Erst Text, dann Bild, dann Video, Interaktion dann wieder Text? Oder andersrum?

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    Auch im E-Learning gilt: Form follows function

    Wir bei simpleshow glauben nicht an Patentregeln, denn letztendlich bestimmt immer noch der Inhalt die Form. Es kommt einfach darauf an, was vermittelt werden soll. Klar ist aber, dass durch unterhaltsame und abwechslungsreiche Elemente die Aufmerksamkeit der Lernenden viel leichter zu halten ist. Es macht einfach mehr Spaß, dran zu bleiben, wenn eine kleine ‚Show‘ geboten wird.

    Viel mehr noch: Eine Lernreise soll entstehen!

    Die aktive Einbeziehung des Lerners entsteht nicht nur durch Interaktionen – auch Storytelling bringt Lerner und Inhalt näher zusammen. Wie das genau aussieht? Zum Beispiel indem wir in einem Compliance Training nicht stur Gesetze und Regeln vorbeten. Wir konfrontieren den Lernenden mit Situationen aus seiner Lebenswelt. Das kann ein Gespräch über vertrauliche Inhalte in der U-Bahn sein, das schnell in einem Zeitungsbericht endet oder das harmlos wirkende Geschenk eines Lieferanten, das dem Entscheider des nächsten Großauftrages überreicht wird.

    Durch Interaktionen gehen wir nun eine Schritt weiter: Der Lerner muss selbst eine Lösung für die Situation finden und die Konsequenzen für dein Handeln entdecken.

    Wichtig ist dabei auch, die einzelnen Inhalte sinnvoll miteinander zu verknüpfen – sprich: Die Geschichte muss einem “roten Faden” folgen. Nur so versteht der Lerner die Zusammenhänge.

    Wenn ein E-Learning es dann zusätzlich noch schafft, das Kopfkino des Lernenden anzuregen, ihn emotional anzusprechen und ihn zum weiterdenken zu animieren – dann haben wir unser Ziel erreicht: Wir haben ihn auf eine Reise geschickt und “Wissenserwerb” zu einem Erlebnis gemacht.

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    E-Learning bei simpleshow

    Den Lernenden auf eine Reise schicken – das ist das erklärte Ziel von simpleshow. Dazu kombinieren wir Interaktionen, Quizzes, Lernkarten zum ausdrucken, Games, Podcasts und Videokommentare von Führungspersonen und Mitarbeitern. Dabei immer im Fokus: Welche Formate sind didaktisch am sinnvollsten und wie schaffen wir ein Lernerlebnis, das „mehr als tausend Worte (oder ein dickes Lehrbuch) sagt?

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